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Stillstart ohne Druck: So gelingt der Anfang
Die ersten Stilltage sind eine Lernphase – für dich und dein Baby. Mit diesen Tipps startest du gelassener in die Stillzeit.
Von Bisa Koneckis
Stillen klingt nach etwas, das einfach so funktioniert. Tatsächlich ist es eine Fähigkeit, die ihr beide erst lernt – du und dein Baby. Und wie bei allem Neuen darf es am Anfang holprig sein.
Der erste Anlegeversuch
Am besten klappt der Stillstart, wenn du dein Baby schon kurz nach der Geburt bei dir hast – Haut an Haut. Viele Babys finden dann ganz von allein den Weg zur Brust. Lass dir Zeit und hol dir Unterstützung, wenn du unsicher bist.
Richtig anlegen
Ein gutes Anlegen ist der Schlüssel zu schmerzfreiem Stillen. Dein Baby sollte nicht nur die Brustwarze, sondern einen großen Teil des Warzenhofs im Mund haben. Der Bauch deines Babys ist dir zugewandt, das Köpfchen leicht im Nacken.
Geduld mit der Milchbildung
In den ersten Tagen bildest du das wertvolle Kolostrum – die erste, besonders gehaltvolle Milch. Die reichliche Milchbildung kommt meist erst nach einigen Tagen in Gang. Häufiges Anlegen ist dabei der beste Helfer.
Wann du dir Hilfe holst
- Wenn das Stillen dauerhaft schmerzt
- Bei wunden oder rissigen Brustwarzen
- Wenn dein Baby nicht satt wirkt
- Bei Anzeichen für Milchstau wie geröteten, harten Stellen
Und ganz wichtig: Wenn Stillen für euch nicht der richtige Weg ist, ist das vollkommen in Ordnung. Ein sattes, geliebtes Baby ist das Ziel – egal, wie ihr dorthin kommt.
Lass uns reden
Fragen zu deinem Weg ins Familienleben?
Ich begleite dich gern persönlich – von der Geburt über das Wochenbett bis in die erste Zeit zu Hause mit deinem Baby.
